Erkenntnisse

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von _TobriatIX, 16. Oktober 2020.

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  1. _TobriatIX

    _TobriatIX Bekanntes Mitglied Expert

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    "Was uns im Leben auch widerfährt, welche Kämpfe wir auch in uns ausfechten, wir haben immer eine Wahl."

    Die Inspiration, über solche Dinge nachzudenken, darüber zu reden und davon zu lernen, stammt von Erfahrungen, Erlebnisse und eben so aus unserem Gewissen. Mit einer Gleichgültigkeit scheint es unmöglich, eine Formulierung mit philosophischen Hintergedanken über eine derartige Empfindung zu schaffen. Jener Satz (siehe oberste Zeile) stammt aus dem Ende von Spiderman Teil 3, welcher sich besonders auf die Entscheidung zwischen guten und schlechten Taten aufbaut. Tut man etwas gutes, so erlebt man ein Gefühl von Optimismus, Glück, Motivation, Friede und Freundschaft. Hingegen, wenn man etwas schlechtes tut, erlebt man ein Gefühl, das man sich nicht wünscht, ich rede hier von Pessimismus, Hass und Rache. Das Leben ist im Grunde eine Art Himmelsrichtung, in Form eines Willens, bei denen man gewissen Emotionen nachstrebt. Spiderman ist ein Held, der die Stadt New York beschützen und dafür sorgen will, dass seine Geliebten in Schutz und Sicherheit sind. Darth Vader zum Beispiel ist dafür sein Gegenteil. Er will Zerstörung, Rache und empfindet reinen Hass gegenüber der Jedi, was also den "schlechten Taten" sehr entgegenkommt. Grundsätzlich ist die Zusammensetzung des philosophischen, emotionalen und dem lehrreichen mit genau dieser Moral zu vergleichen. (*Kurzfassung: Moral bedeutet sowas wie, den Sitten/Regeln aus einer Gemeinschaft entsprechend zu handeln. Bloss, dass ich hierbei auf eher "richtiges und falsches Handeln" hinauskommen möchte.) Im Grunde ist also der Hintergedanke, dieses "Held und Bösewicht" Zusammenspiels einfach, die Philosophie oder auch den Willen in vielerlei Richtungen zu bewegen. Das heisst, die Geschichte beruht auf einerseits auf der Existenz eines Schutzes, die es in der Welt gibt (zum Beispiel in Form eines Helden) und andererseits auf das Dasein der Zerstörung und Unsicherheit, die es im Leben gibt. Wir betrachten in diesem Fall den Verlust der Liebe oder den Verfall eines wertvollen Gegenstandes ebenfalls als Zerstörung. Niemand ist auf der Welt 100% sicher, aber das Gefühl sicher zu sein, kann uns diese Sicherheit dennoch übermitteln und darauf kommt's an. Denn ohne dieses Gefühl gibt es keinen Genuss und somit auch keinen Spass, "Lebenszweck" und/oder keine Ziele mehr.

    So viel dazu. Ich habe genug philosophiert lol. Ihr werdet zwar keine Beteiligungsbedürfnisse haben, so wie ich euch kenne, aber falls doch, legt los! ;D
     
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  2. Naachtara

    Naachtara Pokémon Meister Expert

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    Okay?
     
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  3. amarT_Tema

    amarT_Tema Antitheistischer Pessimist Expert

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    Ach Tobi... Οἴσθα δή οὐ, τὶ ὁ λόγος "ἡ φιλοσοφία" λέγει;
    Anscheinend ja nicht, denn ich kann hier nicht viel von der σοφίᾳ erkennen, deren φίλος du ja angeblich sein solltest.

    Tatsächlich nicht. Wir haben lediglich die Illusion einer Wahl, da wir keinen freien Willen haben.


    Zum Glück hast du hier "scheint" geschrieben. Mir ist fast alles gleichgültig und trotzdem (oder viel mehr deswegen) habe ich recht viel über das Thema hier nachgedacht.


    1. Black-or-white fallacy 2. Burden of proof.
    1. Du unterteilst die Welt hier in "Gut" und "Schlecht", ohne überhaupt zu definieren, was diese beiden Begriffe hier genau bedeuten sollen, was es mir überhaupt unmöglich macht, dir hier zuzustimmen. Abgesehen davon sind die meisten Handlungen nicht ausschließlich gut oder schlecht, die Welt ist leider nicht so simpel, wie einige Politiker oder Gläubige sie sich vorstellen. https://yourlogicalfallacyis.com/black-or-white
    2. Du sagst, eine gute Tat löst positive Gefühle aus und eine schlechte Tat negative (einfach eine Abkürzung für deine Beispiele, also komm mir hier bitte nicht mit "dEfiNiTiOn"). Gut, beweis es. Bzw. widerleg mal alle Beweise, die sagen, dass es nicht so ist. Ich habe mehrmals wissentlich etwas getan, das die meisten als "Böse" bezeichnen würden und hatte dabei Spaß (ich meine damit z. B. Leute genervt o. ä., bevor hier jemand was falsches denkt). Das widerspricht irgendwie deiner Aussage, oder? https://yourlogicalfallacyis.com/burden-of-proof


    Abgesehen davon, dass der erste Teil des Satzes entweder ungünstig formuliert oder Schwachsinn ist (Existenz eines Schutzes????), ist es völlig klar. Ohne Schlechtes in der Welt gäbe es auch nichts Gutes, wir hätten nicht einmal ein Wort dafür, weil es nie gebraucht worden wäre.


    Der Rest ist im Grunde aussagenlos oder einfach nur irgendwelche Behauptungen ohne Beweise, also ersetze ich meine Kritik daran einfach mit zwei Zitaten, die hoffentlich zum Nachdenken anregen.
    "People who were comfortable with their station in life tended to have less fear. They couldn't imagine danger in any form visiting their doorstop." ~F. C. Yee, "The Shadow of Kyoshi"
    "τελεύτα τὴν ζώην." ~Aristoteles

    Letzteres habe ich dir eigentlich bereits gesagt, ich hoffe, du hast seitdem darüber nachgedacht und bist zum Entschluss gekommen, Aristoteles Aufforderung nachzugehen. :)

    Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass der letzte ernstzunehmende "Philosoph", xSkyRider, vor mehr als einem Jahr zuletzt hier im Forum war und solche Beiträge hier also sinnlose Zeitverschwendung sind.

    Und damit ein nett gemeintes "σίγα".
     
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  4. _TobriatIX

    _TobriatIX Bekanntes Mitglied Expert

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    Huii, interessant was du da so erzählst.

    1. Du hast Recht, ich habe einerseits völlig vergessen, das zu definieren, was ich überhaupt gesagt habe. Ich machs mal nachträglich:

    Gut definiert innerhalb meines Beitrages das, was in einem Individuum Gefühle bringt, die ihn gewissermassen glücklich machen. Das heisst, (2. Punkt) wenn du dich damit gut fühlst, Menschen zu nerven oder ihnen zu schaden, dann ist das demnach etwas gutes. Deine Gedankengänge hier beziehen sich, so wie ich das Ganze verstanden haben, auf die Allgemeinheit und so, dass alles für alle gleich ist. Grundsätzlich ging ich jedoch auf die persönlichen Werte hinaus, weshalb ich auch von einem "Individuum" ausgehe.

    Anders formuliert:

    Wenn du als Mensch darüber lachen kannst, jemanden zu nerven (den es stört), ist es für dich also etwas gutes, ihn zu stören. Die Empfindungen dagegen von ihm sind sozusagen "schlecht", was man selbstverständlich so nicht allgemein als "schlecht" und "gut" halten kann. Auch damit hast du Recht.

    Was ich noch sagen möchte ist, dass dieser Beitrag keineswegs unter Behauptung stellen soll, dass es auf der Welt ausschliesslich "gut" und "schlecht" bzw. "gut" und "böse" gibt. Ich habe dies nicht erwähnt, da ich dachte, dass es völlig klar sei. Ich wollte stets darauf hinaus, dass diese Prinzipien bei gerade so Heldenfilmen wie Spiderman oder Iron Man der Fall sind. D.h: Ich wollte nicht behaupten, dass das im Alltagsleben eben so sein muss.

    Ob es meiner Aussage widerspricht, kann ich dir sagen: Sie widerspricht mir nicht zwingend, da deine Aussage stets darauf hinauskommt, dass du etwas getan hast, was für dich positive Emotionen ausgelöst hat, was bei anderen nicht der Fall war. Gegenfrage: Beweise mir doch, dass es Fälle gibt, bei denen ALLE einwandfrei zufrieden und mit positiven Gefühlen leben können. Grundsätzlich gibt es immer Menschen, die unzufrieden, unglücklich, depressiv, usw sind. Das ist eine Sache, die uns Menschen auch wirklich unterscheidet. Wir wollen anderes, wir bevorzugen anderes, wir haben andere Meinungen und somit wird es jederzeit zu Diskussionen kommen. Ich unterscheide hierbei nicht zwischen Gewinnern und Verlierern, sondern zwischen Erfolg und einer Niederlage. Wenn jemand also Erfolg hat, wird es auch immer jemanden mit einer Niederlage geben. So läuft unsere Welt und ich versuche nicht, meine Aussage zu beweisen, sondern ich erkläre dir, dass das was du sagst immer der Fall sein wird. (Wohlgemerkt: Ich beziehe diese Aussage auf die ganze Welt)


    Existenz eines Schutzes definiert das, was man auch als Sicherheit bezeichnen kann. Ich ging in diesem Satz von einem Helden aus, also von einer Existenz des Heldens, der Schutz bringt. So habe ich das gemeint.


    Anmerkung: Du hast diesen Beitrag viel zu genau genommen. Ich habe diese Antwort geschrieben, weil ich dir diese Dinge noch einfach sagen wollte. Doch im Grunde ist mein Beitrag eine Interpretation der Gefühle von Spiderman am Ende des dritten Teils, nicht mehr und nicht weniger. Jeder interpretiert diese Aussagen anders, wodurch es nur von Schwierigkeit ist, diese Aussagen zu verallgemeinern. Denn jeder Mensch/jedes Individuum lebt anders, denkt anders und versteht sowas auch anders. Ich habe im Beitrag das zusammengefasst, nur im Rahmen des Filmes, nicht darüber hinaus, was ich am Ende durch meinen Kopf gehen lassen habe. Grösstenteils gebe ich dir auch Recht, nur, dass ich es anders gemeint habe als es vermutlich angekommen ist.


    LG

    P.S: Deine Aufforderungen sind mir grundsätzlich egal. Ich lebe so, wie ich es will und nicht so, wie ein Internettyp mit dem Gefühl aller Macht es sagt. Nichts gegen dich oder andere, aber wenn ich mir was sagen lasse, dann von Freunden denen ich vertraue oder meiner Familie.
     
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  5. amarT_Tema

    amarT_Tema Antitheistischer Pessimist Expert

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    Ich habe jetzt keine Lust, jeden Satz einzeln auseinanderzunehmen, sondern werde lediglich ein paar... Dinge aufzeigen, die meiner Meinung nach nicht ganz zusammenpassen. Du erstellst im Timoliaforum einen Beitrag namens "Erkenntnisse". Dass das Thema darin dann nicht Epistemologie, sondern Ethik ist, das ist für mich ja noch in Ordnung. Nur es dann im Nachhinein so umdrehen, dass es eigentlich doch eine Interpretation von irgendeinem Film war (vor allem, wenn dieser Film in nur 3 Sätzen überhaupt erwähnt wird, du "Philosophie" in die Tags schreibst und das auch nirgends klar erwähnst, sondern es so wirkt, als würdest du generell von Moral schreiben), ist dann doch etwas fragwürdig.


    Das ist tatsächlich eine äußerst ignorante Einstellung, ich würde dir davon abraten. Nur, weil du jemanden nicht kennst, solltest du dessen Rat nicht direkt ablehnen, vor allem, wenn du (wie in diesem Fall) nicht einmal versucht hast zu verstehen, was dir überhaupt geraten wurde.

    Und bitte hör mit der Philosophie hier auf, es interessiert wirklich niemanden. Wenn du ernsthafte Diskussionen führen, deine Meinung zu philosophischen Themen äußern oder eine Interpretation von irgendwelchen Filmen machen willst, gibt es viel bessere Plattformen dafür als das Timoliaforum.

    σίγα
     
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  6. _TobriatIX

    _TobriatIX Bekanntes Mitglied Expert

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    So Leid es mir auch tut, aber es war kein Rat sondern eine "Aufforderung" und auf sowas höre ich nicht gerne. Wenn du es als Rat durchgehen lassen hättest, wäre ich dazu bereit gewesen, dir eine vernünftige Antwort zu leisten.

    PS; Ich weiss, dass es keinen interessiert. Es hat ja niemand gesagt, dass ich das denke, oder?
     
  7. TruckFonaldDump

    TruckFonaldDump Bekanntes Mitglied MVP

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    Bla bla blubber blubber fasel bla bla blubber blubber fasel
     
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